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Region

Garten- und Landschaftsbau im Havelland.

Das Havelland ist landschaftlich besonders. Wer hier einen Garten anlegt oder Außenanlagen pflegt, sollte die Region kennen. Wir tun das.

Das Havelland ist landschaftlich besonders – weite Flussauen, Obstbau-Tradition, viele alte Alleen, oft sandige Böden mit Trockenphasen. Wer hier einen Garten anlegt oder Außenanlagen pflegt, sollte die Region kennen.

Schwerpunkte im Havelland

  • Großräumige Privatgrundstücke mit Baumbestand
  • Sturm- und Trockenschäden an Altbäumen – wir kontrollieren und sichern
  • Streuobst-Pflege und -Schnitt (typisch für die Region)
  • Bewässerungssysteme für sandige Böden

Unsere Leistungen im Havelland

Einsatzorte

Wir sind in Ihrer Gemeinde vor Ort

Für viele Orte im Havelland – und für die benachbarte kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel – haben wir eigene Seiten mit lokalen Angaben, etwa zur jeweils geltenden Baumschutzsatzung:

Gemeinde für Gemeinde

Baumschutz im Havelland: Jede Gemeinde entscheidet selbst

Es gibt keine Havelland-weite Regel. Jede Gemeinde beschließt ihre eigene Baumschutzsatzung, und die Schwellen liegen weit auseinander: Zwischen Falkensee und dem Nachbarort Dallgow-Döberitz liegt der Faktor zwei. Wer das nicht prüft, fällt im guten Glauben einen geschützten Baum.

Falkenseeab 30 cm Stammumfangrund 35 Min. (34 km)
Einer der niedrigsten Schwellenwerte der ganzen Region.
Dallgow-Döberitzab 60 cm Stammumfangrund 30 Min. (29 km)
Neubau- und Villengebiete, Außenanlagen entstehen meist von Grund auf.
Wustermarkab 60 cm Stammumfang (Satzung 2012)rund 30 Min.
Dorflagen und der Gewerbestandort am Berliner Ring dicht beieinander.
Ketzin/Havelab 60 cm in den bebauten Ortslagenrund 25 Min.
Halbinsellage, Grundstücke reichen häufig bis ans Wasser.
Schönwalde-Siedlungab 45 cm, bei Eibe und Haselnuss ab 20 cmrund 35 Min.
Waldnahe Wohnlage; die Satzung von 2018 erfasst auch schwachwüchsige Arten.
NauenObstbaum-Hochstämme ab 30 cm (Satzung vom 22. März 2000)rund 35 Min. (35 km)
Flächenstadt mit Gutsdörfern wie Ribbeck, Groß Behnitz und Börnicke.

Angaben zum Stammumfang, gemessen in der jeweils in der Satzung festgelegten Höhe. Den Genehmigungsstand prüfen wir vor jedem Angebot – auf Wunsch übernehmen wir auch den Antrag.

Nicht in der Tabelle, weil es keine Havelländer Gemeinde ist: Brandenburg an der Havel ist kreisfreie Stadt mit einer eigenen Baumschutzverordnung vom 18. Januar 2005, die als eine der wenigen auch Hecken und Feldgehölze erfasst. Rund 30 Minuten von Werder – wir sind dort regelmäßig im Einsatz.

Der Boden: Sand in der Fläche, Lehm in den Niederungen

Das Havelland liegt auf Talsand und Flussauen. Der typische Boden ist mineralisch, durchlässig und nährstoffarm – Wasser läuft schnell durch, Nährstoffe werden ausgewaschen. Für den Bau ist das günstig: Tragschichten lassen sich gut verdichten, Fundamente stehen trocken, Aushub ist leicht zu bewegen. Für das Grün ist es die Herausforderung.

Praktisch heißt das: Rasen braucht hier eine trockenheitsverträgliche Mischung und eine realistische Erwartung – im Hochsommer geht er in die Ruhephase und ergrünt nach dem ersten durchdringenden Regen wieder. Bei Stauden und Gehölzen bewähren sich trockenheitsverträgliche Arten; welche das sind, steht in unserem Ratgeber zu den Pflanzen für märkischen Sandboden. Und Dünger wirkt in mehreren kleinen Gaben besser als in einer großen im Frühjahr, weil er sonst am nächsten Regentag unter der Wurzelzone ist.

In den Niederungen und Auen kommt bindiger Lehm dazu. Der hält Wasser, staut es aber auch – dort fällt die Frostschutzschicht unter Terrasse und Pflasterfläche dicker aus, und die Entwässerung wird zum eigentlichen Planungsthema.

Alleen, Altbäume und Streuobst

Das Havelland hat einen für Brandenburg typischen Altbaumbestand: Alleen an den Landstraßen, alte Hofbäume, dazu Streuobstwiesen aus der Obstbau-Tradition der Region. Zwei Dinge setzen diesem Bestand zu – die Trockenjahre der vergangenen Zeit und die Stürme. Beides zeigt sich verzögert: Trockenstress kostet den Baum zuerst Feinwurzeln, sichtbar wird er zwei bis drei Jahre später an der Krone.

Deshalb ist die Baumkontrolle nach FLL hier kein Formalismus. Für die meisten Bestände genügt die jährliche Sichtkontrolle, nach einem schweren Sturm oder nach längerer Trockenheit kommt eine Sonderkontrolle dazu. Die Verkehrssicherungspflicht trifft dabei den Eigentümer – abgeleitet aus § 823 BGB, unabhängig davon, ob der Baum an der Straße oder hinter dem Haus steht.

Bei alten Obstbäumen ist der Aufbauschnitt eine eigene Disziplin: Ein seit Jahrzehnten ungeschnittener Hochstamm wird über mehrere Jahre zurückgeführt, nicht in einem Durchgang. Was auf einmal herausgenommen wird, treibt der Baum als Wassertriebe wieder heraus – und ist danach instabiler als vorher.

Was das Havelland vom Berliner Umland unterscheidet

Grundstücke sind hier größer, die Wege länger, die Zufahrt meist unproblematisch – Maschinen kommen in der Regel bis an die Fläche. Das senkt den Aufwand gegenüber Berliner Innenhöfen erheblich, wo alles durch das Haus getragen wird. Dafür fällt der Anteil an Baumarbeit höher aus, weil auf den großen Grundstücken mehr und ältere Bäume stehen.

Vom 1. März bis 30. September gilt auch hier die Schonzeit nach § 39 BNatSchG: Roden und starker Rückschnitt an Hecken und Gehölzen sind untersagt, schonende Pflegeschnitte bleiben erlaubt. Totholz darf ganzjährig entfernt werden, sobald es eine Gefahr darstellt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Havelland

Gehört Brandenburg an der Havel zum Havelland?
Nein. Brandenburg an der Havel ist eine kreisfreie Stadt und gehört keinem Landkreis an. Sie grenzt an den Landkreis Havelland und an Potsdam-Mittelmark – wir sind dort ebenso im Einsatz, aber die Stadt hat eine eigene Baumschutzverordnung und nicht die einer Havelländer Gemeinde.
Gilt im ganzen Havelland dieselbe Baumschutzsatzung?
Nein, und die Unterschiede sind erheblich. Jede Gemeinde beschließt ihre eigene Satzung: In Falkensee ist ein Baum schon ab 30 cm Stammumfang geschützt, in Dallgow-Döberitz, Wustermark und Ketzin erst ab 60 cm. Wer über die Gemeindegrenze zieht, hat andere Regeln – auch bei gleichem Baum im gleichen Garten.
Warum ist der Boden im Havelland ein Thema?
Weil er über den halben Aufwand entscheidet. Die weiten Flussauen und Talsandflächen bringen überwiegend sandige, nährstoffarme Böden mit geringer Wasserspeicherung – gut für Tragschichten und Fundamente, schwierig für Rasen und Staudenbeete. In den Niederungen kommt bindiger Lehm dazu, der beim Unterbau eine dickere Frostschutzschicht verlangt.
Übernehmen Sie auch die Pflege alter Obstbäume?
Ja, das ist im Havelland ein eigener Schwerpunkt. Die Obstbau-Tradition der Region hat viele Streuobstbestände hinterlassen, die seit Jahrzehnten keinen Schnitt gesehen haben. Der Aufbauschnitt eines vergreisten Hochstamms wird über mehrere Jahre verteilt – alles auf einmal herauszunehmen, bringt den Baum um.
Ist der Vor-Ort-Termin im Havelland kostenfrei?
Ja. Alle genannten Havelländer Gemeinden liegen zwischen 25 und 35 Minuten von unserem Sitz in Werder (Havel) und damit im 50-km-Kerngebiet – dort ist die Begehung kostenfrei und unverbindlich.
Impressionen

Einblicke in unsere Arbeit

Garten- und Landschaftsbau von GBSD in Berlin, Potsdam und dem Havelland (Symbolbild) Garten- und Landschaftsbau von GBSD in Berlin, Potsdam und dem Havelland (Symbolbild) Garten- und Landschaftsbau von GBSD in Berlin, Potsdam und dem Havelland (Symbolbild) Garten- und Landschaftsbau von GBSD in Berlin, Potsdam und dem Havelland (Symbolbild) Garten- und Landschaftsbau von GBSD in Berlin, Potsdam und dem Havelland (Symbolbild)

Symbolbilder – beispielhafte, KI-gestützte Visualisierungen

Nächster Schritt

Wir kommen ins Havelland.

Vor-Ort-Termin im Umkreis von 50 km kostenfrei. Außerhalb sprechen wir vorher kurz über Anfahrt und Aufwand.